Eine Bohrerlänge voraus - Stern Werkzeuge

Shownotes

Das Unternehmen fertigt seit über 100 Jahren Werkzeuge für die Holzbearbeitung und verbindet dabei Tradition mit moderner Fertigung. Besonders spannend ist: Hier geht es nicht nur um Standardwerkzeuge, sondern auch um individuelle Lösungen von Kunden, die besondere Anforderungen haben.

Wir sprechen darüber, was ein gutes Werkzeug ausmacht, wie sich die Branche verändert hat, warum Sonderanfertigungen immer wichtiger werden und wo die größten Herausforderungen im Betrieb liegen.

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00:00:09: Nischenbox,

00:00:10: Klaus Business Podcast.

00:00:12: Gespräche über Strategien und

00:00:14: Unternehmertum.

00:00:18: Herzlich willkommen bei Klaus business podcast!

00:00:21: Mein Name ist Klaus Mastalier.

00:00:24: Dieses Mal geht es um ein Thema das auf den ersten Blick sehr technisch klingt aber in Wahrheit ganz viel mit Präzision Handwerk und Innovation zu tun hat.

00:00:35: Werkzeuge für die Holzbearbeitung.

00:00:38: Wir sprechen darüber, was ein gutes Werkzeug ausmacht.

00:00:42: Wie sich die Branche verändert?

00:00:44: Warum Sonderanfertigungen immer wichtiger werden und wo die größten Herausforderungen in einem Betrieb mit rund dreißig Mitarbeiterinnen liegen?

00:00:55: Ich befinde mich bei Sternwerkzeuge im Ascherchen der Steuern.

00:01:00: Mir gegenüber sitzt Diplom-Engineer Michael Janski, Geschäftsführer des Unternehmens.

00:01:07: Herr Janske, danke, dass Sie sich die Zeit nehmen!

00:01:10: Ja, danke für den Besuch.

00:01:12: Es freut mich, dass wir uns hoffen haben!

00:01:14: Das Unternehmen fertigt seit hundert Jahren Werkzeuge für die Holzbearbeitung und verbindet dabei Tradition mit moderner Fertigung.

00:01:24: Wenn Sie jemanden der Sternwerkzeuge noch nicht kennt in zwei drei Sätzen erklären müssten wofür Unternehmen steht was würden sie da sagen?

00:01:35: Wir sind ein Betrieb der Metall bearbeitet In der Nische.

00:01:40: von der Nische werden wir fertigen Holzbohrer und das klingt zwar jetzt ganz einfach, aber der Teufel steckt im Detail.

00:01:51: Die Anmerkzeuge blickt auf eine lange Geschichte zurück.

00:01:54: was ist aus Ihrer Sicht das Besondere daran wenn ein Unternehmen über Generationen hinweg am Markt bleibt?

00:02:03: Es sammelt sich enormes Wissen über den Marktbereich selbst in der Firma.

00:02:10: Also ich bin jetzt seit über dreißig Jahren hier, am Anfang kein Deckhop, das ein Holzbohrer ist.

00:02:17: Und was jetzt sehr genau ... Was wann wie wo wer welcher Holzbohner für welche Tätigkeiten zuständig ist?

00:02:27: Das ist auch der Vorteil, den er uns nach vorne bringt, weil weder der ukrainische noch der chinesische noch die vietnamesische Erzeuger kann ihnen irgendetwas dazu sagen, wo sie das Ding verwenden können.

00:02:41: In den meisten Fällen ist es auch dann meistens so, dass sie's nicht verwenden könnten weil es teilweise fürchterlich ausschaut aber natürlich preislich in einer ganz anderen Liga spielt.

00:02:52: Wie hat sich die Metallbranche aus ihrer Sicht verändert vor allem bei den Anforderungen der Kunden?

00:03:00: Wir selber sind Metaller und unsere Kunden sind Holzarbeiter.

00:03:06: Das hat sich beide Branchen in Wahrheit geändert.

00:03:10: Die Metallbranche geht natürlich total stark Richtung Automatisierung, Richtung CNC und das ist auch spürbar seit ca.

00:03:18: thirty-fünfunddreißig vierzig Jahren also wie ich angefangen habe.

00:03:22: da sind schon CNC Maschinen im Umlauf gewesen und es war alles noch relativ übersichtlich.

00:03:26: Da haben wir ja noch leichter in der Schweiz diese G-Programmierungen durchgeführt und das hatten wir immer gedacht.

00:03:34: Keine schwere Übung für mich.

00:03:35: Mittlerweile sind die Maschinen extrem komplex worden, also dass man früher eine Drehbank wurde, die Sachen in Form gebracht hat und abgestochen hat, mittlerweile ein Übergabe-Spendel oder antriebene Werkzeug drauf kann verschiedenste Achsen bedienen, kann Fressarbeiten durchführen, kann quasi die ganze Gropzerspannung in einen erledigen.

00:03:54: jetzt geht schon mehr darum das man das richtig ausreichend.

00:03:57: lasse ich da so feiner Maschine die Gropzer Spannung machen mache ich es auf zwei Maschinnen.

00:04:03: Was ist günstiger.

00:04:04: und wir bewegen uns da überall ins Handbereich, aber das ist ja genau der Bereich, wo man in den Stufen die Stückzüge rein geht.

00:04:10: Da muss man rechnen anfangen.

00:04:12: Für der Grund ist er auch nicht bereit, dass er mehr dafür zählt.

00:04:15: Viele Leinen denken bei einem Bohrer vielleicht Loch ist Loch?

00:04:20: Warum ist das aus der Sicht eines Profis völlig falsch?

00:04:23: Eigentlich

00:04:25: ein Loch is Loch!

00:04:26: Ich kann ganz billigern... dicken Nogen nehmen und schleif den irgendwie ganz müder Nut hinein.

00:04:34: Und habe dann irgendeine Form eines Holzbohres, das macht man auch dann irgenden Loch hinein in dieses Ding wo es halt dann irgendwann Durchmesser hat.

00:04:42: Wenn ich nur irgendeinen Loch durch irgendein Holz brauche ist das auch total irrelevant und es hat funktioniert.

00:04:47: wann ja allerdings jetzt Sachen hab ich zum Beispiel Erstlöcher ausflicken, wo ich einen Zapf von Schneider habe.

00:04:53: Wo der Forsterbohrer dazu passen muss, damit die z.B diesen Ast mit dem Zweiundzwanzig Millimeter rausbohren und dann aus einem Endstickel noch ein Gegenstück nehmen.

00:05:02: Und das musst du dann zack gekreinpassen so dass er immer drinnen hält und nicht zu viel Leim hat und schön ausschaut.

00:05:08: Dann wäre es schon ganz nett und ist wirklich auf ein paar Hundertstel zusammenrennt.

00:05:12: oder auch wenn man eine Möbelgeschläge montiert, den Ladenauszug montieren, dass diese Löcher genau auf Position sind und wirklich genau... zum Beispiel fünf Millimeter haben, dass das wirklich reinpasst und nicht reinfliegt von der Weiten.

00:05:25: Und wackelt!

00:05:26: Oder der thirty-fünf Millimeter Beschlagbohrer, der gängigste eigentlich im Hultsektor?

00:05:31: Na ja, wann der thirty fünft

00:05:33: bohrt?!

00:05:34: Das ist ein Katastrophen.

00:05:36: die Türken kann man in Wahrheit den Mist gewerfen.

00:05:39: Wir fertigen unsere Werkzeuge in einem Toleranzbereich wo ich sage wir sind im Schoffsbereich, sagen wir im Dossenslopp Bereich unterwegs für Holzwerkzeug Und im Kopfbereich sind wir auf Hundertsland unterwegs.

00:05:49: Im Regelfall sind unsere Bohrungen, wenn wir von dreißig Millimeter Werkzeuge produzieren, sind die gebessernen Bohrung dann weiterhin.

00:05:58: aber man tausend Meter vorproduziert in einem Bereich von einer Varianz ein paar Hundertstochte und nicht von Millimetern.

00:06:05: Sie bieten Standortwerkzeuge?

00:06:07: Aber auch individuelle Sonnenanfertigungen an?

00:06:12: Wann merkt denn Kunde jetzt brauche ich... keine Lösung von der Stange mehr, sondern ganz was individuelles.

00:06:20: Also die, die es zur Zeit am meisten merken sind und die im Halt schon sehr hoch automatisiert sind, war auch vor einigen Jahren die ersten CNC-Automaten für Holz gekommen.

00:06:30: Das hat sich aber ein bisschen anders wie Metall entwickelt also da setzt man weniger auf Startertmaschinen, sondern auf grobe Schlachtpläne vor einer Maschine, die halt dann individualisiert für die jeweilige Tischlereizimmerei oder sonstiges Daher braucht wird und von daher hat er jeder so sehr Anwendung, wenn man jetzt dann zum Beispiel Paletten produziert.

00:06:51: Dann braucht er ein, zwei, drei Sonderbohrer für irgendwelche Bohrungen wo z.B.

00:06:57: der Schrauben gleich versenkt werden muss weil dort eben nichts überstehen darf.

00:07:03: Und dementsprechend versuchen die auch nicht das mit Standardwerkzeigen auf zwei oder drei Schritte zu lösen und dann die Maschine noch genau darauf zur Position in sondern das ganze Kei in einem Zug durchzuproduzieren und dementsprechend dann auch schneller fertigen zu können.

00:07:20: Und auch hier wieder Produktionszeiten zum Minimieren, um Kosten zu minimieren, Um für den Kunden einen besseren Preis zu erzielen.

00:07:26: Weil ich sage, da ist es nicht mehr so relevant, kaufen wir drei verschiedene Baueraum jeweils zehn Euro, zwanzig Euro, dreißig Euro oder kaufen wir zehn Sonderwerkzeug für ein paar hundert Euro?

00:07:37: Das spielt da alles nicht rein.

00:07:38: Sobald ich mal bei den Landkosten rechnen kann das stammt in Österreich!

00:07:43: an einer CNC-Maschine unter hundert Euro gerechnet ist Auto B.

00:07:49: Entstehen Innovationen bei Ihnen eher im eigenen Haus oder aus konkreten Kundenproblems?

00:07:57: Mal so, mal so!

00:07:59: Also die kleinen Innovationen kommen den selbst vom Kundenseite und da kann ich z.B.

00:08:05: sagen Tuch zu.

00:08:07: Das hat mich schon immer gestört wie man das macht.

00:08:10: Dann hören wir da genau zu Und schauen uns das an, ob das Problem vielleicht mehrere Kunden haben.

00:08:17: Das sind zum Beispiel so Sachen die entwickeln sie mit der Zeit.

00:08:19: Warum haben unsere Boar-Maxi-Sex-Countschefte?

00:08:22: Dann haben alle Fuersterbohrer halt immer einen zylentrischen Schaft und jeder weiß einmal wenn man mit einem Treska-Fünfer-Treskafuerstnerbohrer bohrt hat wie Bohren des Holzreiden und irgendwann trats den Bohrer mal durch und der hat eine schierere Schmacklinge hinten am Schaift.

00:08:35: Das nutzt denke ich kein was und ist eher angenehm.

00:08:38: Darum haben diese Sachen für die Handbohrmaschinen mit der Zeit alle zumindest im Topsegment an Sechs Kanten aufbekriegt.

00:08:45: Die sind in der Fertigung ein anderer Prozess als wir jetzt länger schafft?

00:08:49: Da sind die Problemanforderungen, kommen da eher vom Kunden?

00:08:54: Die sind von dem Kunden gekommen ja und aber so größere Steps.

00:08:59: das machen wir dann intern, indem wir auch eben viel Verbindung mit dem Kunden haben.

00:09:06: Mit Problemen kann man dann zum Beispiel eine Spiralbohrer-Type entwickeln, die hat ein bisschen eigene Steigung und große Reputiven zu haben.

00:09:14: Der ist am Körper etwas reduziert weil speziell Buchenholtz tentiert bei zylindrischen oder häufig zylinderstriefelnden Bohren zum Schreien das da mal den Mehrfreistönen hinten und hat eigene Spitzen bekommen und hat vor allem gleiche Längen.

00:09:31: Von der Iso ist er vorgesehen, dass ein Achterbohrer kürzer ist wie ein Zehnerbohr und der Kürzer wird als Zwölferbohra usw.

00:09:38: Und da haben wir jetzt für alle Fünfzig Millimeter eine Serie, weil wir davor ausgehen, dass der Maschinenführer seine Vierzicht hunderttausend Werkzeugplätze auf seiner Maschine drauf hat, da gewisse Spannsangen drauf hat und dementsprechend gerne Standardlängen hätte.

00:09:55: die ein Zehnerbohrer bestellt hat, er ganz gern wahrscheinlich etwas der vierzehnern gleich lang ist und der sechzehner auch.

00:10:01: Und den Rest löst dann mit der Spannzange, was am Schaft los ist.

00:10:05: Diese Bohrertypen haben sie extrem gut durchgesetzt, die CNC-Bohrertyp.

00:10:10: Seit einiger Zeit haben wir jetzt doch einen neuen Forstnabohrer mit drei Schneiden am Start.

00:10:16: Das war eine Entwicklung für uns, das ist einer meiner Mitarbeiter stand vor zwei Jahren bei mir.

00:10:21: Da hat man so ein Forstnapohrer Cool war es denn her?

00:10:27: Ja, ich habe mich gespült.

00:10:29: Und das Ding haben wir dann gelanscht und geschaut ganz so bleiben.

00:10:35: Das heißt wie haben wir mal das Produkt durchdeseint von Durchmesser-Fünfzehn bis Durchmesser-Fünftes.

00:10:40: Ich hab da mal dreizehntypen grob die Dreizeichnungen gemacht, die Freiseinstellung dafür gefunden.

00:10:48: Ja, das Härten funktioniert eben bei jedem anderen auch.

00:10:51: zum Glück dann noch die ganzen Schleiftätigkeiten, die drauf sind und haben halt geschaut um hier mit möglichst wenig Prozessschritten zu einem möglichst effektiven Werkzeug zu kommen.

00:11:01: Und jeder der diesen Boar einmal in die Hände gehabt hat, sagt so oh eine nochmal eine andere Welt weil wir haben da nicht nur darauf geschaut dass der eben ein bisschen besser und ruhiger rein sondern das der wirklich auch scharf vom Schliff her ist was dann später vielleicht auch noch mal jemand danken wird, ist dass das der einzige Fussnerbohrer ist, der laut der Krawde Schneiden drauf hat.

00:11:23: Wie schafft man es in einem spezialisierten Produktionsbetrieb neben dem laufenden Tagesgeschäft noch Zeit und Energie für Weiterentwicklung und neue Lösungen zu finden?

00:11:35: Ne, am Wochenende speziell!

00:11:38: Das heißt, das ist Chefsache.

00:11:41: im wesentlichen Jahr

00:11:42: Gab es schon mal eine scheinbar kleine Verbesserung an einem Werkzeug, die beim Kunden eine große Wirkung gehabt haben?

00:11:50: Etwa bei Qualität, Arbeitszeit oder Standzeit.

00:11:54: Das ist eigentlich das was ich da höre.

00:11:55: in den Laufen seit dreißig Jahre beobachte mit Führer, dass einfach kleine Veränderungen also wie kommen bin hat der Forsterbohrer zum Beispiel einen langen Zahnkranz gehabt ja mit seiner vollen Härte auf dem Werkstück die ganze Zeit aufgelegen Und dementsprechend für Wärme erzeugt hat und bei harten Hölzern relativ schnell Farbe bekommen hat.

00:12:16: Und deentsprechend stumpf vorn ist.

00:12:18: Wir haben mit diesen langen Vorschneider von oben hier mit der Schleifscheibe mehrfach abgetrennt, die sogenannte Gezante schneide war dann wesentlich besser.

00:12:29: Da haben wir uns allerdings nicht patentieren lassen weil wer patentiert schon sowas?

00:12:34: Das ist ja keine Innovation!

00:12:36: Es ist einfach ein bisschen auf Verbesserung Ja... Der Markt hat uns gezeigt, man kann es dann doch auch patentieren.

00:12:44: Da haben wir es ein bisschen anders gemacht und unsere Mitbewerber haben das dann auch gemacht und mit dem sich einen besseren Wurf gemacht wie wir damals.

00:12:52: Wir haben es damals einfach ins Produkt integriert und gesagt, jetzt schaut er weiter etwas anders aus und geht besser.

00:12:58: Und von anderer Seite ist die Kommen jetzt halt ein Name oder eine neue Nummer und kostet mehr aber ist viel besser.

00:13:05: Mit welchen typischen Anforderungen kommen Kunden zu Ihnen?

00:13:09: Geht es da eher um lange Lebensdauer, höhere Geschwindigkeit oder um spezielle Anwendungen?

00:13:16: Also die größte Anforderung, die wir immer noch haben ist bei großen Stückzahlen konstante Qualität zu liefern.

00:13:24: Es ist nach wie vor so auch wenn dort wo wir große Stückzeilen machen die Produktionswege durchweg automatisiert sind.

00:13:31: Die Toleranzen in denen wir fertigen sind sehr eng und kleinste Abweichungen im Prozess können da öfters große Reklamationen mit sich ziehen.

00:13:41: Das gibt dann immer wieder Diskussionen, es braucht Zeit, jetzt haben wir mal eine Phase gehabt da hat hundertzwachhunderte Borel an die Schleifscheiben immer ein Vorschneider ganz leicht gestreift und wir sind erst so nach Hundertstückung für hier draufgekommen.

00:13:56: das sieht man!

00:13:58: Und das schaut nicht gut aus.

00:13:59: Jetzt haben wir dann mit dem Kunden Krett und haben viele viele Stunden Gespräche und Diskussionen verbracht bis dass wir zu dem Schluss gekommen sind Wir packen es jetzt ein und schicken sie euch.

00:14:10: Und ihr sagt, ob ihr das verkaufen könnt oder nicht?

00:14:14: Wenn Sie die letzten Jahre betrachten wie hat sich bei Tischlereilen und Holzbau betrieben?

00:14:20: was hat sich da am stärksten verändert?

00:14:24: Gerade bei den Tischlereien sieht man es heute ganz stark, was in den letzten Jahrzehnten passiert ist.

00:14:28: Bei der Holzbauer sieht man's jetzt gerade.

00:14:30: Oder Tischler zum Beispiel, der vor dreißig vierzig Jahren noch bei uns in der Gegend einige Türen gemacht haben, Fenster gemacht haben.

00:14:38: Kästen gemacht haben Stürm gemacht haben alles individuell an den angepasst.

00:14:43: Da sind die Fenster und die türen schon längst aus dem Programm gefallen.

00:14:46: Weil es hat jeder sehr individuell.

00:14:48: Der eine hat sein Fensterprofil gehabt der nächste hat auch ein anderes Profil gehabt.

00:14:52: Alles was bei uns Fenster eingebaut ist vom Felling oben Und das hat er damals gemacht und der hat seine Fräser gar nicht durchgehabt.

00:14:58: für dies und hat das produziert bis heute im Wesentlichen Und hat er gut gefertigt, aber mit diesen Fenstern kriegt man heute keine Abnahme mehr.

00:15:07: Werden muss ja Brüchzeuges bringen, dass das einen gewissen Isolierwert hat und es kostet so der Maßenfüll, dass sich die ganze Storgerichtung Industrie bewegt hat.

00:15:15: Das Fenster, die Tür sind mittlerweile sehr große Betriebe geworden und wird niemals im Kleinen gemacht beim Tischler.

00:15:22: Genauso ist es beim Zimmerei-Betrieb.

00:15:24: Sehen wir heute noch viele, viele Dachdecker auf den Tachstühlen mit Bohrmaschinen herumhüpfen.

00:15:30: Und da vorne einen großen Schlangenbohrer drin haben und da einmal reinbohren und dort einmal reinbohren und dann mit einem Senker drauffahren damit die Schrauben versenken.

00:15:38: Geht das auch immer mehr Richtung CNC?

00:15:40: Das heißt du sitzt bei einem Computerplan diesen Tach-Stuhl, rechnet dem das System jedes Stückchen der Einzelnen raus und überspülst es in die Abpumptmaschine bearbeitet das Stück dann soweit, dass die wirklich mit dem Dachstuhl auf der Baustelle Lego spülen können.

00:15:58: Das heißt, der hat die Leute nicht mehr sechs Stückweise auf der Baustelle sondern vielleicht nur mal einen oder zwei an deren Kran bei denen der zweite, der genau in die Position drückt und niederschraubt.

00:16:11: wie auch immer, dass sich die Teams zusammensetzen, dass sie ihre Zwei einnehmen aber auf jeden Fall an der Bauestelle werden die Leute weniger Und auch in den Fertigungen werden das weniger.

00:16:20: vor einem Jahr oder zwei etwas drüber gelesen.

00:16:22: In Japan haben sie die Zimmer auf ein ganz kleines Maß reduziert, was sie noch vor zwanzig Jahren waren aber dafür haben die dort alle mittlerweile Abbund-Maschinen und brauchen auch nicht mehr so viel Leid.

00:16:37: Die Leids sind halt dann woanders, weil braucht werden Sie immer nur für die Maschinen.

00:16:41: Wir vorher ja auch da irgendein Holzbohrmaschin gehabt hat, eine Handballmaschine, das ist irgendwo runter gefallen.

00:16:45: jetzt sind das große spezialisierte Anlagen die ja immer wieder Service-Techniker brauchen, die Wartung brauchen und spezielle Werkzeuge brauchen.

00:16:53: Das sind die Leute halt woanders in hochtechnologisierteren Berufen als wir zuerst eben das Holz zusammenbohren und zusammenschrauben.

00:17:00: Also eine starke Veränderung in der Holzbranche?

00:17:03: Ja

00:17:03: also auch das CNC ist hier mit zehn, zwanzig Jahren oder dreißig Zeitverzögern zur Metallbranche sehr stark.

00:17:11: auf ihrer Website steht das Werkzeug zwischen Maschine und Werkstück.

00:17:16: warum entscheid ich genau dieser kleine Teil oft darüber, ob ein Ergebnis gut wird.

00:17:23: Holen wir auch wieder ein bisschen weiter aus.

00:17:24: der Metallbohrer hat es relativ einfach von seiner Schneidgestaltung her.

00:17:28: Eine Metallb Bohrer habe ich zwei vielleicht vier Seiten zum Einschleifen damit er schon auf das Werkzeug gucken und da sauberes Loch machen kann.

00:17:35: Beim Holzbohr haben wir eher zwölf bis vierzehn Seiten zum einschleiffen.

00:17:41: Das heißt die Schleifmaschine die das am Schluss macht hat wesentlich mehr Operationen mit diesen Dingen.

00:17:47: und jetzt haben wir da quasi eine Zentrierspitze mit vier Seiten, zwei Vorschneider und zwei Rheumschneiden.

00:17:53: Und dieses Spiel zwischen diesen drei Komponenten muss passen.

00:17:56: Das heißt die Zentriere Spitze steht als erstes dann kommt Zerl nix, dann kommt der Vorerschneider, der das Holz durchdreht an der Seite damit es also die Fasern durchdrehend und dann die Rheumschneide, die das Innenleben rausholt Wenn diese Spille nicht zusammenpasst, der Fortschneider steht zu weit über.

00:18:15: Der Fortschnider ist unter der Hauptschneide.

00:18:17: Dann ist das immer katastrophen.

00:18:20: Entweder steht der Forschnider zu viel über dann brauche ich soviel Schnittdruck weil es einfach im Weg steigt.

00:18:25: und steht der Vorschneider unter, dann sieht das Loch fürchterlich aus.

00:18:28: Ich habe keine Klappe Bohrwand mehr, da kommt die Hauptschnelle und reißt die Stücke aus dem Weichholz teilweise heraus.

00:18:34: Da sind Riesenunterschiede und man kann gerne in den Baumarkt gehen Der Vorschneider zwischen zwei und fünf Zehntel über die Hauptschneide übersteht, kaufen.

00:18:48: Das sind die guten!

00:18:49: Die findet man nicht oft.

00:18:51: Aber sie passieren natürlich schon auch durch Zufall.

00:18:54: Welche Rolle spielt Digitalisierung und künstliche Intelligenz in ihrem Betrieb?

00:19:00: Und setzen sich KI auch in der Fertigung hin?

00:19:04: Nähre Digitalisierung schreitet mit gemächlichen Schritten voran.

00:19:10: Also unser ERP-System weise ich immer mehr von uns und das ist gut so.

00:19:17: Meine Jungs sind beide technisch unterwegs, ein kleines Programmierer hat jetzt auch wieder im Sommer einen kleinen Step zu weiteren Digitalisieren also zum Beispiel die Produktionsaufträge mit dem Werkstück verknüpft übers System damit wir hier wieder ein bisschen weiter drin sind.

00:19:34: Also es geht schön langsam und wir haben auch schon seit vielen Jahren in die Produktion raus Netzwerkanschlüsse, wo man mit den Maschinen und so reinkommt.

00:19:43: also das funktioniert schon alles.

00:19:47: Seit Jahrzehnt zwanzig haben sich die Bedingungen doch dramatisch verändert.

00:19:54: Das liegt auf der Anseite... Wir wollen alles früher haben weil so, dass viele Betriebe viel Zeit hatten und alles sehr schnell erledigen konnten.

00:20:06: Dann glaubt man halt viel, dass die Lieferzeiten so bleiben wie sie sind.

00:20:09: Das ist aber nicht so.

00:20:12: Und das Material ist seitdem extrem inkonsistent.

00:20:17: Ich hab in der Schwöhnung gelernt es gibt eine Stahlkurve, die ist immer sehr konstant.

00:20:21: Die geht über Jahre drüber... ...und geht immer nach oben und geht immer noch unten.

00:20:25: Wenn der Stahl nach oben geht dann geht's der Wirtschaftsgut, dann geht der Stall nach oben, dann wird der Wirtschaft schlecht.

00:20:31: Die Produktionsmenge sind mein Netzwerk gleich und die Abnahme menge ich bestimmt an den Preis.

00:20:36: Und das ist sowas seit Jahr eben, zwanzig-zwanzig nicht mehr so.

00:20:40: Also wir erleben aktuell gerade Stahlpreise jenseits von Gut und Böse.

00:20:44: Wir haben hart mit der Preise diese innerhalb eines halben Jahres verdoppeln können für das fertige Produkt weil ja im Gegenzug dazu das Rohmaterial sich verfünft macht hat.

00:20:54: in dieser gleichen Zeit also es ist die Märkte sind zurzeit Der Maßen in Bewegung weiß immer irgendein internationales Event gibt es, wo da eine spürt das wieder mal nicht Ruhe sein kann.

00:21:08: Bis leider so!

00:21:10: In einem spezialisierten Betrieb steckt sehr viel Wissen in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:21:17: wie schwierig ist es dieses Know-how aufzubauen weiterzugeben oder im Unternehmen zu erhalten?

00:21:25: Nachdem ich schon lange in dem Betrieb bin beschäftigt mich das Thema auch schon sehr lange Und es gibt auf der einen Seite das Produktionsfachwissen, wie betiene ich die Maschine damit diese Stückchen spielt?

00:21:40: Die Maschinen haben sie natürlich verändert und werden sich weiter verändern.

00:21:44: Aber natürlich ist es immer bitter, wenn solche Mitarbeiter diese mit Maschine gut ausklingen dann entweder den Arbeitsplatz oder den Arbeitgeber wechseln weil halt dort am Anfang ein gutes Loch entsteht.

00:21:56: Spannender wird es mit solchen Sachen, wie gehen wir in die Kundenberatung rein?

00:22:01: Das ist ein relativ große Thema schon.

00:22:04: Wir haben intern eine kleine Fiebel aufgelegt wo jetzt jeder sich ein bisschen reinlesen kann und vertiefeln kann in die jeweiligen Gebiete und je nachdem also im Verkauf sind.

00:22:17: wir sind dazu vier die Kunden beraten können.

00:22:22: sicher bin ich am weitesten vorn vor dem, was ich war.

00:22:24: Also am Ende des Tages ist alles bei mir aber es ist dann schon so dass jeder nimmt ganz gern Ratschläge an beziehungsweise wir reden das dann kurz durch.

00:22:33: Es sind immer nur Kleinigkeiten und man sagt okay ja da kommt ja das und das gewollt und ich sage Schau her!

00:22:39: Das ist Desontest, das schaut so und so aus, das ist da und da beschrieben.

00:22:43: Das nächste Mal kannst du einen klärrichtigen Antwort geben und musst nicht durchstehen.

00:22:47: Welche Möglichkeiten?

00:22:48: nutzt die Anmerkzeuge, um an gute Fachkräfte zu kommen.

00:22:53: Also unsere Möglichkeiten, die wir haben sind eben die klassischen Möglichkeiten nicht inserieren auf AMS oder wir machen Stelleninserate bei Zeitungen den ganz selten im näheren Umkreis.

00:23:06: oder wir haben auch schon probiert diverse Plattformen, die halt versprechen dass Leute kommen.

00:23:15: Ist Social Media ein Thema bei euch?

00:23:17: Und technisch mehr Ei?

00:23:18: Wenig!

00:23:20: Wahrscheinlich nicht, weil es keine Rolle spielt.

00:23:22: Sondern bei mir ist das nicht gefreut.

00:23:25: Was ist aus Ihrer Sicht ein gesundes Wachstum?

00:23:28: Und woran merken Sie, dass Wachsdom wirklich gut für das Unternehmen ist?

00:23:34: Das sind eigentlich alles gute Fragen!

00:23:36: Weil Wachsom ist eine Frage ja.

00:23:41: Wir messen... Also ich messe zwei Größen.

00:23:44: Das eine ist Monitär und was kommt dann Geld rein?

00:23:48: Das andere ist Stückzahlmäßig wie viele Bohrer gehen im Jahr raus.

00:23:55: Wichtig ist die Geldmenge, die fließt und nicht die Stückzeuge.

00:24:01: aber es ist natürlich immer schön wenn der Umsatz ein bisschen steigt und das Stückzeug gleich bleibt oder vielleicht sogar fehlt.

00:24:07: quasi der Durchschnittspreis steigt dass es immer schön anzusehen.

00:24:13: Und die Frage, warum braucht es das?

00:24:15: Ja bei uns ständig die Long-Kosten steigen.

00:24:17: Steigen alle Kosten nicht nur die Longkosten, sondern auch die Materialkosten.

00:24:20: Es steigen alle rundherum Kosten.

00:24:23: Wenn man was renovieren will, ist das halt ganz was anderes wie vor zehn Jahren preislich gesehen wahrscheinlich doppelt.

00:24:30: Ich bin ganz froh, dass ich in den Jahr zwei Jahrzehnten noch das eine Drach machen habe lassen, bevor es richtig teuer geworden ist.

00:24:35: und ja, da sind so viele Faktoren, diese Schichten einfach rein.

00:24:41: Die Handwerkzeuge ist nicht nur regional tätig, sondern auch international präsent.

00:24:47: Wie schafft man Wachstum über Grenzen hinweg ohne die eigene Qualität und Identität zu verlieren?

00:24:55: Unser Marktauftritt ist ja wir sind Sternwerkzeuge, wir kommen aus Österreich Wir machen Qualitätswerkzeige Und unsere Vertretungen speziell in der Schweiz an den Amerika.

00:25:07: Die wissen seit Jahrzehnten was sie von uns bekommen und die kaufen wir uns auch.

00:25:10: deswegen Wir können uns nicht verbiegen, dass wir sagen heute machen wir mal lauter billige Werkzeug.

00:25:17: Weil der Konto wie ein billiges Werkzeug und übermorgen machen wir Qualitätswerkzeug weil er zuerst vielleicht mehr sondern bei uns gibt es halt diese eine Schiene.

00:25:25: Wir können intern noch unterscheiden ob gutes Produkt oder Topprodukt.

00:25:33: Da haben wir schon immer wieder Auswahlmöglichkeiten, dass man sagen kann, das geht auf die und die Weise, wenn du nicht viel vorhaust oder es geht auf diese Weise, wann du richtig was vorhast.

00:25:43: Das sind mit denen sehr starke Qualitäten, die man dann unterscheiden kann, auch schon einen Kilometer in dem Sinn.

00:25:49: Sehr spannende Antworten.

00:25:51: zum Schluss noch zwei Fragen.

00:25:53: Wenn Sie die nächsten drei bis fünf Jahre nach vorne schauen welche Anforderungen werden an Werkzeuge für die Holzverarbeitung?

00:26:01: künftig noch wichtiger.

00:26:05: Die Anforderungen sind prinzipiell immer die gleichen, weil wir brechen es auf das runter.

00:26:09: wie verkaufen wir mehr kein Bohrer?

00:26:10: wie verkaffen wir mal Loch?

00:26:12: der Kunde weiß er hat ein dreihundert Millimeter hohe Stück Holz und er muss da einen sechs Millimeter Loch durchbohren.

00:26:22: natürlich will er das so schnell wie möglich und so widerstandslos wie möglich mit so feinen Spänen wie möglich damit die Absaugung nicht damit beschäftigt ist.

00:26:30: und dieses Ziel Da ist immer wieder etwas zu finden, dass Luft nach oben ist.

00:26:36: Nur mit einem Schlangenbohrer gegangen hat, dementsprechend lang.

00:26:39: dauernd war so eine mittlere Schnittgüte die da passiert ist, haben wir für solche Anwendungen mittlerweile

00:26:45: hoch

00:26:47: präzisionsgeschlieffene HSS-Bohrer mit separaten Vorschneiden und Zentrischspitzen, die extrem genau dadurch bohren sehr schnell arbeiten aber wahrscheinlich noch nicht das Ende der fahrenden Stange kommt in den nächsten paar Jahren wieder ein Schritt, wo man sagt, ach, siehst

00:27:04: du mit

00:27:05: einer Schneide mehr oder einer schneiden weniger?

00:27:07: Oder irgendwas anderem.

00:27:10: Geht das auf einmal wieder besser?

00:27:11: Das ist immer so diese Innovation.

00:27:13: irgendwann passiert irgendwas meistens.

00:27:16: irgendwie probiert einer irgendwas oder sieht einer woanders irgendwas dass es besser geht und dann wird halt woanders auch probiert.

00:27:25: Und die allerletzte Frage was motiviert sich als Unternehmer heute am meisten?

00:27:30: Es ist halt in so einem kleinen Betrieb relativ schwierig, geregelte Arbeitszeiten als Chef zu bekommen.

00:27:37: Es kann schon sein dass ich sieben Tage die Woche herin bin.

00:27:42: Ich mutuiere allerdings am meisten Tests was ich an solchen Tagen behalte.

00:27:45: zum Beispiel sage nein auch wenn meine Uhr sagt bis sechzehn auf fünfzehn bis zur Arbeit mit bester vielleicht schon um sehzehn Uhr nach Hause oder wenn ich mit der Hunde runde fertig bin.

00:27:57: Dann sitzen wir nicht ins Auto und fahren in die Firma, sondern sprechen dann mit Schwindeln Pool und fahren dann in der Firma.

00:28:01: Weil es wurscht ist ob der Chef zehn Minuten früher oder später kommt.

00:28:05: Der Chef kommt nämlich niemals zu spät, aber der Chef kommt immer zurechnen selbst.

00:28:10: Hey Janski vielen Dank für das fahrende Gespräch!

00:28:14: Danke, mir auch sehr freuen.

00:28:16: Man merkt's ja deutlich bei Sternwerkzeuge geht es einfach nicht nur um Bohrer, Senker- oder Fräser.

00:28:23: Es geht um Präzision, Erfahrung, technische Lösungen und ein tiefes Verständnis dafür, was Kunden in der Holzbearbeitung wirklich brauchen.

00:28:34: Mein Gesprächspartner war dieses Mal der Geschäftsführer von Sternwerkzeuge Herr Diplomingenieur Michael Janski.

00:28:41: Liebe Hörerinnen, liebe Hörern.

00:28:44: Sie merken, Innovation entsteht hier nicht abstrakt sondern ganz praktisch Aus Kundenanforderungen aus Erfahrung und aus dem Anspruch Werkzeuge immer weiter zu verbessern.

00:28:58: Ich sage danke fürs Zuhören, bleiben Sie gesund!

00:29:01: Ihr Klaus Mastallier.

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